Das Bauwerk :::
Der Kirchenbau stammt aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Es handelt sich um einen schlichten, einschiffigen Massivbau mit Satteldach und angebautem Turm. Das Satteldach ist einseitig abgeschleppt, so daß sich hinter einer Stützenreihe im Inneren eine Raumerweiterung zwischen Turm und Sakristei ergibt, die u.a. das Elisabeth-Relief sowie die Beichträume aufnimmt. Der Altarbereich ist entsprechend der vorkonziliaren Ordnung um mehrere Stufen erhöht angeordnet. Im rückwärtigen Teil ist eine Orgelempore über dem Eingang angeordnet, die auch Platz für einen Chor bietet, deren Erschließung erfolgt über den Glockenturm. Die Innenraumgestaltung ist betont zurückhaltend, schlicht und für die 1950er Jahre zeitgemäß, es sind seit der Erbauung nur wenige Änderungen vorgenommen worden. Die Kanzel, welche von der Sakristei zugängig geplant war, ist durch einen Tabernakel-Einbau ersetzt worden. Es wurde eine neue Windfang-Anlage eingebaut. Bemerkenswert sind die farbigen Verglasungen der Westfenster, die die sieben Sakramente darstellen. Insgesamt stellt die Kirche St. Elisabeth ein typisches Zeitzeugnis einer Wegekirche aus der vorkonziliaren Wiederaufbauära des letzten Jahrhunderts dar. Das Bauwerk hat in diesem Zusammenhang aus unserer Sicht zwar keinen Denkmalwert, ist jedoch ein in sich konzeptionell schlüssiges Bauwerk, welches das Kirchenbauen der damaligen Zeit gut repräsentiert.