Konzeptionelle Grundidee:::
Die Bautypologie des Doms zu Paderborn mit seinem basilikalen Hauptschiff und mit seinen Konchen als Raumerweiterungen wird im Bereich der Eingänge konsequent fortgesetzt. Die Paradiesvorhalle integriert den Windfang, an der Rote Pforte wird eine weitere Konche hinzugefügt. Die beiden Windfänge sind angemessen großzügig proportioniert und sollen einladend wirken. Sie wirken sich nicht störend auf das innere Raumgefüge des Doms aus, sondern werden selbstverständlicher Teil des Ganzen. Die Paradiesvorhalle wird mit einer hängenden Verglasung exakt im Bogenscheitelpunkt des Gewölbes geteilt. Bei der Roten Pforte nimmt die bogenförmige Stahlkonstruktion in moderner Interpretation Bezug auf die Gewölbekonstruktion des Doms.